Standesamt --> Geburtsbeurkundung

Steht bei Ihnen ein freudiges Ereignis ins Haus? Sollten Sie eine Hausgeburt ins Auge fassen, und Sie in einer unserer 20 Ortsgemeinden wohnhaft sein, so sind wir für die Beurkundung der Geburt Ihres Kindes zuständig.

Die Anzeige über die Geburt eines Kindes ist binnen einer Woche beim Standesamt vorzunehmen. Anzeigepflichtiger ist jeder sorgeberechtigte Elternteil, oder, wenn die Eltern an der Anzeige gehindert sind, jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war oder von der Geburt aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

Bei mündlicher Anzeige sind folgende Unterlagen vorzulegen:

  • bei miteinander verheirateten Eltern: deren Geburtsurkunden, sowie die Eheurkunde oder ein beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister;
  • sind die Eltern nicht miteinander verheiratet: die Geburtsurkunde der Mutter und soweit die Vaterschaft bereits anerkannt wurde, die Vaterschaftsanerkennungserklärung, seine Geburtsurkunde, sowie ggfls. die Sorgeerklärungen
  • einen Personalausweis oder Reisepass der Eltern
  • eine Bescheinigung der Hebamme oder Arztes über die Tatsache der Geburt.


Soweit eine Erklärung über die Anerkennung der Vaterschaft, der Mutterschaft, oder eine Erklärung über eine Namenserteilung abgegeben werden soll, können diese Erklärungen direkt gegenüber dem Standesbeamten erfolgen. Vaterschaftsanerkennungen sind auch schon vorgeburtlich (prenatal) möglich.

Haben Sie schon einen Vornamen für Ihr Kind ausgesucht? Schauen Sie einmal in Ihr Stammbuch. Auf den letzten Seiten werden Sie eine kleine Auswahl der vielen Möglichkeiten vorfinden. Und wenn Sie nicht fündig werden, hat das Standesamt immer noch ein dickes Vornamensbuch, aus dem Sie einen oder mehrere Vornamen auswählen können. Wichtig ist, dass die sorgeberechtigten Eltern grundsätzlich bei der Wahl des Vornamens frei sind. Bitte denken Sie bei der Überlegung, welchen Vornamen geben wir unserm Kind auch daran, dass Ihr Kind den Vornamen das ganze Leben trägt. Die gewählten Vornamen dürfen daher dem Kindeswohl nicht widersprechen.

Soll die Entbindung in einem Krankenhaus oder sonstigen Einrichtung, in denen Geburtshilfe geleistet wird, erfolgen, ist für die Beurkundung der Geburt das Standesamt zuständig, in dessen Bereich das Krankenhaus oder die Einrichtung liegt.

zurück zur Übersicht