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Corona-Notbremse im Kreis läuft aus

Ab Mittwoch, 5. Mai 2021, gelten die Regeln der 19. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes

Da der Landkreis laut dem Robert-Koch-Institut auch am  Montag (3. Mai) und damit an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter der Inzidenz-Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag, laufen die Einschränkungen der sogenannten Bundesnotbremse in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch aus. Ab Mittwoch, 5. Mai, gelten dann die Regelungen der 19. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes.

 Hierdurch ändern unter sich anderem folgende Regelungen:

  • Treffen sind wieder mit zwei Hausständen, jedoch maximal fünf Personen möglich
  • Ausgangsbeschränkungen entfallen
  • Geschäfte des täglichen Bedarfs (Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien, Tankstellen) bleiben geöffnet, hierzu zählen nun auch wieder Baumärkte
  • alle weiteren Geschäfte können mit Termin besucht werden, die Testpflicht entfällt
  • für Dienstleistungen wie Friseur und Fußpflege gelten Maskenpflicht und Kontakterfassung: wo keine Maske getragen werden kann, gilt Testpflicht
  • Innengastronomie sowie Hotels bleiben geschlossen, Außengastronomie ist mit aktuellen negativem Test geöffnet; Abholung-, Bring- und Lieferdienst sowie Straßenverkauf sind möglich
  • kontaktloser Sport im Freien ist mit maximal fünf Personen zweier Hausstände oder bis zu 20 Kindern bis 14 Jahre möglich; in geschlossenen Räumen und Fitnessstudios gelten strenge Regeln zu Personenbegrenzung und Testpflicht,
  • Testpflicht in Schulen gilt weiterhin
  •  FFP2- oder OP-Maskenpflicht im ÖPNV
  • für vollständig Geimpfte besteht keine Testpflicht

Der vollständige Text der Landesverordnung ist unter www.trier-saarburg.de veröffentlicht und auf dieser Seite. Rückfragen beantwortet die Kreisordnungsbehörde.

Landrat Günther Schartz zeigte sich erleichtert, dass die Notbremse nach relativ kurzer Zeit wieder beendet werden kann. „Dies ist nicht zuletzt dem disziplinierten Verhalten unserer Bürgerinnen und Bürger zu verdanken“, so Schartz. Ganz grundsätzlich sei der Landkreis bisher verhältnismäßig gut durch die Corona-Krise gekommen, wenn man die Infektionszahlen bundesweit vergleiche. Auch dies sei sich dem Verhalten der Bürger geschuldet. „Immer noch gelten aber Kontaktbeschränkungen, Hygieneregeln und weitere Einschränkungen. Um die nun sinkenden Infektionszahlen noch weiter zu drücken, bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger auch nach vielen schweren Monaten weiterhin diese Regeln im eigenen Interesse zu beachten“, so der Landrat. Gleichzeitig sei man zuversichtlich, dass die nun merklich gestiegenen Impfzahlen zu einem zusätzlichen Schutz und weiter sinkenden Inzidenzen ihren Teil beitragen.


Das Gesundheitsamt des Landkreises Trier-Saarburg informiert unter https://www.trier-saarburg.de/Buerger/gesundheitsamt über die aktuelle Situation im Landkreis Trier-Saarburg und in der Stadt Trier und gibt Hinweise, wie z. B. zum Infektionsschutz.

Außerdem hat das Gesundheitsamt Trier-Saarburg eine Bürger-Hotline mit der Rufnummer 0651 715-555 geschaltet. Diese ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 08.00-18.00 Uhr sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 15.00 -19.00 Uhr geschaltet.

Auf der Homepage des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie Rheinland-Pfalz finden Sie unter https://www.msagd.rlp.de allgemeine Informationen zur Verbreitung des Virus und Maßnahmen im Land sowie wichtige Rufnummern und Kontaktdaten.

Die weltweite Ausbreitung des COVID-19-Virus führt auch bei Unternehmen zu zahlreichen Fragen. Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz gibt unter https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/
wichtige Informationen zu dem Bundesprogramm „Soforthilfe Corona“ sowie zum Landesprogramm Zukunftsfonds „Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz. Das Ministerium weist auf Fördermöglichkeiten und Beratungsangebote der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) sowie bei den Handwerks- bzw. Industrie- und Handwerkskammern hin.

Sofern Sie allgemeine Informationen zu den Themen Corona-Virus, Gesundheits- und Infektionsschutz suchen finden Sie hilfreiche Informationen auf der Seite des Robert Koch-Instituts https://www.rki.de und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung https://www.bzga.de.

Infektionsschutz

Zum Schutz vor Virusinfektionen wird auf die allgemeinen Hygienemaßnahmen des Robert Koch-Instituts verwiesen:

  • Kein Händeschütteln: Begrüßen Sie sich stattdessen auf andere Art und Weise.
  • Händehygiene: Waschen Sie sich häufiger gründlich die Hände mit Wasser und Seife, insbesondere vor dem Essen und vor der Nahrungsmittelzubereitung.
  • Husten- und Nies-Etikette: Husten oder niesen Sie nicht in die Hand oder in den Raum, sondern in die Armbeuge oder in danach zu entsorgende Einmaltücher.
  • Abstand halten: Generell ist es wichtig Abstand zu halten (circa zwei Meter). Einer Ansteckung mit übertragbaren Infektionskrankheiten läss sich vorbeugen, wenn es gelingt, Krankheitserreger auf Abstand zu halten.