Ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte

Sprechstunde:
Sie haben Fragen oder Anregungen?
Sie suchen individuelle Beratung?
Sie wollen sich mit anderen Frauen vernetzen?
Telefonische Sprechstunde freitags zwischen 18 und 19 Uhr. Zu jeder anderen Zeit besteht die Möglichkeit, eine Nachricht auf dem AB zu hinterlassen oder mich per E-Mail zu kontaktieren.

Aufgaben:
Diese sind in § 2 der Gemeindeordnung (GemO) geregelt. Die Aufgabe der ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten ist es, im Rahmen der Aufgaben der Verbandsgemeinde die Gleichstellung von Frauen zu fördern, um dadurch bestehende Benachteiligungen abzubauen. Sie nimmt sich insoweit aller frauenrelevanten Angelegenheiten an. Frauenrelevant sind Angelegenheiten, die die Lebensbedingungen von Frauen in anderer Weise oder in stärkerem Maße berühren als die der Männer.

Gleichstellung weil:

  • Frauen in den kommunalen Gebietskörperschaften deutlich unterrepräsentiert sind
  • sie nicht den gleichen Zugang zu den Spitzenpositionen in Politik, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung haben
  • sie nicht den gleichen Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit erhalten
  • der Anteil der weiblichen Auszubildenden in naturwissenschaftlichen und technischen Ausbildungsberufen vergleichsweise gering ist
  • Teilzeit und geringfügige Beschäftigung Frauendomänen sind
  • Frauen aufgrund ihrer Erwerbsbiographien weniger Rente als Männer erhalten
  • sexuelle Gewalt überwiegend Frauen trifft und sie öfter zu Opfern sexueller Übergriffe und von Beziehungsgewalt werden.

 Quelle: Empfehlungen für die Arbeit von kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden, hrsg. vom Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz.
https://mffjiv.rlp.de/fileadmin/MFFJIV/Publikationen/Frauen/Empfehlungen_Gleichstellungsbeauftragte.pdf


Gleichstellung ist:
Wenn Frauen und Männer …

  • in gleichem Maße das gesellschaftliche Leben in seinen politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Facetten prägen
  • gleichberechtigt und selbstbestimmt in allen Belangen und Phasen ihres Lebens leben
  • ihren eigenen Lebensunterhalt und eine armutsfeste Alterssicherung, gestützt auf gute Aus- und Weiterbildung, gleiche    Entlohnung sowie gleichberechtigten Zugang zum Arbeitsmarkt erwirtschaften
  • sich gleichberechtigt Familien- und Fürsorgearbeit in Haushalt, Kindererziehung und Pflege unter Beibehaltung ihrer eigenständigen Existenzsicherung teilen
  • gleichberechtigt an den Ressourcen des Landes partizipieren
  • auf eine Verwaltung vertrauen können, die geschlechtergerecht spricht schreibt und handelt
  • geschlechtergerecht in Bildungseinrichtungen lernen und lehren
  • in Gesundheitsversorgung und Sport geschlechtergerecht ausgestaltete Angebote erhalten
  • sicher, gewaltfrei und ohne sexistische Diskriminierungen im privaten wie im öffentlichen Raum leben
  • sich frei in ihrer Persönlichkeit entfalten und in ihrer Vielfalt wahrgenommen und geachtet werden.


Quelle: Leitsätze zur Gleichstellung der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen - Geschäftsstelle Gleichstellung, Berlin.
http://www.berlin.de/gleichstellung-weiter-denken/

 

Eine enge und gute Zusammenarbeit besteht mit den ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Trier-Saarburg:

Das Bild zeigt von links nach rechts:

Iris Molter-Abel (Verbandsgemeinde Konz)
Mechthilde Wiescher (Verbandsgemeinde Hermeskeil)
Helga Schneider (Verbandsgemeinde Saarburg)
Susanne Christmann (VG Schweich)
Anne Hennen (Landkreis Trier-Saarburg - hauptamtlich)
Dr. Claudia Seeling (Verbandsgemeinde Ruwer)
Kerstin Fusenig-Wallenborn (Verbandsgemeinde Trier-Land)


Liebe Frauen,
liebe Wählerinnen und Wähler!

In diesem Jahr können die Menschen in Rheinland-Pfalz gleich zwei Mal zur Wahl gehen. Am 14. März wird der neue Landtag gewählt, am 26. September der neue Bundestag, und im Landkreis Trier-Saarburg findet am gleichen Tag die Landratswahl statt.

Vor mehr als 100 Jahren wurde in Deutschland das Frauenwahlrecht eingeführt und Frauen erkämpften sich nach und nach ihren Platz im politischen Geschehen. Doch aktuell beträgt der Frauenanteil im deutschen Bundestag nur 30,9 %.

Wir, die Gleichstellungsbeauftragten der Region Trier, wären in diesem Jahr gerne mit Ihnen persönlich zusammengekommen, um mit Ihnen über Demokratie, mehr Mitbestimmung von Frauen, ein zukunftsfähiges Miteinander von Frauen und Männern und mehr Vielfalt zu diskutieren.

Die derzeitige Situation lässt dies leider nicht zu. So haben wir eine neue Form gewählt, um auf unsere Anliegen aufmerksam zu machen, und haben eine Botschafterin beauftragt. Sie heißt Marlies Blume und hat unter dem Motto Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin sechs Videos produziert.

Das Projekt ist eine Kooperation der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Trier-Saarburg, der Gleichstellungsbeauftragten der Landkreise Bernkastel-Wittlich und Eifelkreis Bitburg-Prüm mit der Kabarettistin Heike Sauer.

Wir haben die Wahl, im März und im September! Lasst uns hingehen!

Und hier sind die Videos:

Stell dir vor es ist Wahl, und keine geht hin - Teil 1

Stell dir vor es ist Wahl, und keine geht hin - Teil 2

Stell dir vor es ist Wahl, und keine geht hin - Teil 3

Stell dir vor es ist Wahl, und keine geht hin - Teil 4

Stell dir vor es ist Wahl, und keine geht hin - Teil 5

Stell dir vor es ist Wahl, und keine geht hin - Teil 6



Veranstaltungen:
Aktuelle Hinweise und Veranstaltungen
Corona-Pandemie

Durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen kann es innerhalb von Beziehungen und Familien zu Konflikten oder Gewalt kommen. Wenn Sie davon betroffen sind und Hilfe benötigen, unterstütze ich gerne und informiere Sie über entsprechende Beratungs- und Hilfsangebote in der Region.


INTERNATIONALER FRAUENTAG 2021
Marlies Blume - digital und doch miteinander

Freitag, 12.03.2021, 19 Uhr

Anders als auf der Bühne, aber hoffentlich genau so schön und kurzweilig! Freuen Sie sich auf ca. eine Stunde mit Marlies Blume, der 'selbsternannten Beauftragten für Schanzengleichheit' und auf einen kurzweiligen Abend: mit Kabarett, der Präsentation ausgewählter frauenbewegter Kunstwerke aus dem KunstKitsch-Fundus, einer Minifilmvorführung – und das alles auch interaktiv, eben miteinander!
Anmeldungen sind möglich bis zum 11.03.21 um 18 Uhr. Bitte per E-Mail an gleichstellungsbeauftragte@ruwer.de unter Angabe Ihres Namens und Ihres Wohnorts.


Frauenmahl: Frauen gestalten Lebensraum
3 Gänge – 3 Tischreden – und viele Frauen, die miteinander ins Gespräch kommen. Das ist die Idee eines sogenannten Frauenmahls. Frauenmahle werden seit einigen Jahren in vielen Gemeinden gefeiert – über konfessionelle und kulturelle Grenzen hinweg.
Bei einem 3-Gänge–Abendessen gibt es zu jedem Gang eine kurze Tischrede die uns Impulse gibt für die heiteren, besinnlichen und inspirierende Gespräche an diesem Abend.
Wir haben Frauen eingeladen, die Lebensraum gestalten und uns von ihren Ideen und Aktionen berichten.
Der Termin musste am 4. April 2020 leider ausfallen. Er wird nachgeholt!


Stop, mir reicht’s! Ein Erste-Hilfe-Seminar bei Kränkungen und Ärger
Die Teilnehmerinnen lernen, nicht alles persönlich zu nehmen, und ärgerlichen Situationen mit Ruhe und innerer Gelassenheit zu begegnen.
Beginn: 9:30 Uhr
Ende: ca.15 Uhr
Leitung: Eva Hitzges, Prüm
Der Termin musste am 25.04.2020 leider ausfallen. Er soll, wenn möglich, am 24.04.2021 nachgeholt werden!


Bilder und Gedichte von Irene Amerbacher und Dr. Ursula Kirchdörfer
Die beiden Künstlerinnen verstehen Kunst als Zugang zum Wesentlichen und zeigen in ihren aufeinander bezogenen Werken die weibliche Erlebniswelt.
Die Ausstellung in der Verbandsgemeindeverwaltung Ruwer musste im Mai/Juni 2020 leider ausfallen. Wir möchten das Projekt zu gegebener Zeit nachholen!


Wanderausstellung 100 Jahre Frauenwahlrecht und Website
Am 12. November 1918 verkündete der Rat der Volksbeauftragten das Wahlrecht für alle männlichen und weiblichen Personen, die das 20. Lebensjahr vollendet haben. Das Frauen-wahlrecht war damit eingeführt und am 19. Januar 1919 durften Frauen erstmals an Wahlen teilnehmen.
Aus Anlass des Jubiläums ‚100 Jahre Frauenwahlrecht’ haben die Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Trier-Saarburg eine Wanderausstellung erstellt. Sie besteht aus 15 Rollups und wird durch einen Katalog ergänzt. Die repräsentativ ausgewählten Meilensteine zeigen ausge-wählte Stationen der letzten einhundert Jahren Frauengeschichte. Die Ausstellung wurde be-reits an vielen Orten gezeigt und wird mittlerweile deutschlandweit gebucht.
Das neueste Produkt ist nun eine Website. Die Entwicklung und Umsetzung dieses Projekts erfolgte in enger Abstimmung mit der Fachstelle „Gewaltprävention und Mädchenarbeit“ des Jugendnetzwerk Konz e.V. und wurde gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie in den Verbandsgemeinden Konz.
Hier geht es zu: www.hundertjahrefrauenwahlrecht.de


E-Mail-Verteiler:
Gerne informiere ich Sie über meine Angebote und Veranstaltungen in der VG Ruwer oder mache Sie auf Veranstaltungen von Kolleginnen und Kooperationspartner_innen aufmerksam. Zu diesem Zweck nehme ich nach einem entsprechenden Hinweis Ihre E-Mail-Adresse in meinen Verteiler auf und sende Ihnen in unregelmäßigen Abständen Hinweise zu. Die Adres-sen werden selbstverständlich nur im Bcc und nur zu diesem Zweck verwendet. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter: gleichstellungsbeauftragte@ruwer.de.

Über Rückmeldungen und Anregungen freue ich mich!

 

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