Bunte Röhrchen
Breitbandversorgung

Die flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen ist eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum, mehr Beschäftigung und die Beibehaltung der Attraktivität der Verbandsgemeinde Ruwer, z. B. bei der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, bei der Vermarktung und Werterhaltung von Immobilien und der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Der Landkreis Trier-Saarburg und die Verbandsgemeinden arbeiten seit 2016 intensiv gemeinsam am Breitbandausbau. Hierzu wurde das aktuell laufende Projekt zur Versorgung der weißen NGA-Flecken aufgelegt. Ein weißer NGA-Fleck liegt vor, wenn eine Mindestversorgung von 30 Mbit/s nicht erreicht wird.

Nach Abschluss der Arbeiten werden an allen Adressen innerhalb des Ausbaugebietes Bandbreiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde verfügbar sein, 95 Prozent der Anschlüsse werden sogar mit bis zu 100 Mbit/s erreicht werden können. Zudem wird rund ein Viertel aller Privathaushalte einen Glasfaserhausanschluss erhalten, über den die Westenergie Breitband (bis 30.09.2020 innogy TelNet GmbH) Telefonie- und Internetdienstleistungen mit bis zu 300 Mbit/s anbietet.

Zusätzlich erhalten alle Schulen im Ausbaugebiet und ca. 600 Gewerbebetriebe in ausgewiesenen Gewerbegebieten einen Glasfaserhausanschluss. Diesen Geschäftskunden steht mit der VSEnet ein weiterer Anbieter zur Verfügung, der den Gewerbetreibenden individuell zugeschnittene Lösungen bis hin zu Gigabitverbindungen anbietet.

Zum derzeit laufenden Ausbauprojekt können Sie sich auf der Homepage der Kreisverwaltung informieren.

Breitbandversorgung in den Orten der Verbandsgemeinde Ruwer

Bereits vor dem NGA-Ausbauprojekt des Landkreises war ein großer Teil der Ortslagen innerhalb der Verbandsgemeinde Ruwer mit Bandbreiten von über 30 Mbit/s versorgt. Durch das Ausbauprojekt konnten nun die unterversorgten Bereiche innerhalb der Ortslagen, die Gewerbegebiete und Schulen ebenfalls an das Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetz angeschlossen werden.

Verfügbare Bandbreiten in den Ortsgemeinden und Gewerbegebieten

Gemeinde / GewerbegebietBandbreitenAnschlussart*
Bonerath60 - 250 Mbit/s
bis zu 1000 Mbit/s
FTTC
FTTH
Farschweiler50 Mbit/s
bis zu 1000 Mbit/s
FTTC
FTTH
Gusterath60 - 250 Mbit/s
bis zu 1000 Mbit/s
FTTC
FTTH
Gutweiler60 - 250 Mbit/s
bis zu 1000 Mbit/s
FTTC
FTTH
Herl50 Mbit/sFTTC
Hinzenburg60 - 250 Mbit/sFTTC
Holzerath60 - 250 Mbit/sFTTC
Kasel50 - 250 Mbit/s
bis zu 1000 Mbit/s
FTTC
Kabel-Internet
Korlingen60 - 250 Mbit/s
bis zu 1000 Mbit/s
FTTC
FTTH
Lorscheid50 Mbit/s
bis zu 1000 Mbit/s
FTTC
FTTH
Mertesdorf50 - 250 Mbit/s
bis zu 1000 Mbit/s
FTTC
Kabel-Internet
Morscheid60 - 250 Mbit/s
bis zu 1000 Mbit/s
bis zu 1000 Mbit/s
FTTC
FTTH
Kabel-Internet
Ollmuth60 - 250 Mbit/sFTTC
Osburg50 Mbit/s
bis zu 1000 Mbit/s
FTTC
FTTH
Pluwig60 - 250 Mbit/s
bis zu 1000 Mbit/s
FTTC
FTTH
Riveris60 - 250 Mbit/sFTTC
Schöndorf60 - 250 Mbit/sFTTC
Sommerau60 - 250 Mbit/sFTTC
Thomm50 Mbit/s
bis zu 1000 Mbit/s
FTTC
FTTH
Waldrach60 - 250 Mbit/s
bis zu 1000 Mbit/s
bis zu 1000 Mbit/s
FTTC
FTTH
Kabel-Internet
Gewerbegebiet Gusterath-Talbis zu 1000 Mbit/sFTTH
Gewerbegebiet  Osburgbis zu 1000 Mbit/sFTTH
Gewerbegebiet Köchwies in Waldrachbis zu 1000 Mbit/sFTTH

* Anschlussarten:

  • FTTC (Fibre to the Curb): Bei dieser Bauweise liegen die Glasfaserkabel bis zum Verteilerkasten im Ort. Von dort geht es über die alten Kupfer-Telefonleitungen zu den Häusern. Bei dieser Technologie sind die Bandbreiten begrenzt und abhängig von der Länge der Kupferleitung. Je länger diese Leitung ist, desto geringer ist die verfügbare Bandbreite am Haus
  • FTTH (Fibre to the Home): Bei dieser Bauweise besteht eine durchgehende Glasfaserverbindung bis in das Haus hinein. Voraussetzung für diese Anschlussart ist ein Glasfaserhausanschluss.
  • Kabel-Internet: Bei dieser Anschlussart wird das TV-Kabelnetz für die Internetversorgung genutzt. Voraussetzung für diese Anschlussart ist ein TV-Kabelanschluss im Haus. Im Gegensatz zu FTTH handelt es sich bei Kabel-Internet allerdings um ein sog. Shared Medium, d.h. die Nutzer  innerhalb eines Netzsegments müssen sich die zur Verfügung stehende Bandbreite teilen.

 

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