Ortsansicht von Bonerath
Bonerath

Eingebettet in einer grünen Mulde der Hochfläche des Höhenzuges zwischen Ruwertal und Riveristal liegt Bonerath. Vom nordöstlichen Ortsrand mit Parkplatz und Ruhebänken genießt der Wanderer einen Rundumblick ins mittlere und obere Ruwertal, auf die herrliche Riveristalsperre, das Misselbachtal und die Höhen des Osburger Hochwaldes.

Auf der Gemarkung von Bonerath, rechts der Straße von Holzerath noch Reinsfeld, befindet sich ein keltisches Steingrab, ein Hünengrab, "Drei Mörder" genannt. Mächtige Quarzitblöcke liegen ungeordnet über- und nebeneinander. Sie wurden offensichtlich von Menschenhand hierher geschafft. Mit großer Sicherheit handelt es sich um ein zerstörtes Grab aus der Frühzeit der Besiedlungsgeschichte unseres Raumes. Der Volksmund gibt als Erklärung für die auffällige Steingruppe eine Sage von den "Drei Mördern", die in den benachbarten Dörfern in verschiedenen Versionen erzählt wird.

Im Jahre 1329 ist der Ort als "Bonrode" beurkundet worden. Der Ortsname und die erste Beurkundung im 14. Jahrhundert deuten auf die Entstehung einer dörflichen Gemeinschaft in der Hauptrodungswelle im 11. - 12. Jahrhundert hin.

Die der hl. Margarete geweihte Kapelle wurde nach dem Schlussstein über dem Portal 1702 erbaut - nach anderen Quellen jedoch erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts.

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