Mertesdorf

Mit der ältesten Beurkundung durch König Arnulf, der der Abtei St. Maximin im Jahre 893 u.a. "Matrihesdorf" schenkt, darf sich der Ort mit Recht als ältester Weinort im Ruwertal bezeichnen. Der Besitz der "Maximiner Herren" in diesem Weinort, der 1135 als "Martinvilla" bezeichnet wird, währte über 800 Jahre. Der Weinort liegt rechts der Ruwer in einem Seitental und erstreckt sich von der Ruwerbrücke (Gut Grünhaus) fast bis zur Höhe des Überganges ins FeIler Tal. Er ist umgeben von Weinlagen und Jenseits des Tales finden wir ein interessantes Mischwaldgebiet. Unterhalb von Mertesdorf, im Tal der Ruwer, lädt das beheizte Freibad Ruwertal von Mai bis Oktober zu Badefreuden ein. Mertesdorf ist anerkannter Erholungsort.

Die Mühlen des Ruwertales haben uralte Tradition. 371 n. Chr. beschreibt Ausonius, der Dichter und Prinzenerzieher am kaiserlichen Hof zu Trier in seinem Preisgedicht "Mosella" die Ruwer und ihre Mühlen.

Am Westhang des Ruwertales, gegenüber Mertesdorf liegt das Schloß Grünhaus. Die Bezeichnung "Grünhaus" taucht erstmalig 1334 auf. "Grünhaus" war eines der größten Weingüter der Reichsabtei St. Maximin. Unter Napoleon wurden die Besitzungen des Klosters 1802 säkularisiert und gingen in Privatbesitz über. 1828 erhielt Grünhaus die Qualität als landtagsfähiges Rittergut.

In einer Urkunde von 966 wird für Mertesdorf bereits die Existenz einer Dorfkapelle nachgewiesen. Die Kirche von 1855/56 wurde 1976 an anderer Stelle durch einen Neubau ersetzt.

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