Blick auf das Rathausgebäude

Resiliente Lösung für die Region: Langfristiger Trinkwasservertrag für die Verbandsgemeinde Ruwer


Die SWT Wasser GmbH liefert künftig Trinkwasser in die Verbandsgemeinde (VG) Ruwer. Dafür haben die SWT Wasser GmbH und der Zweckverband Wasserwerk Ruwer einen langfristigen Vertrag über 50 Jahre geschlossen. Darin ist eine jährliche Liefermenge zwischen 470.000 und 750.000 Kubikmetern Trinkwasser vorgesehen. Das entspricht der bisherigen Rohwasserlieferung an die Verbandsgemeinde Ruwer durch die SWT.

Ausschlaggebend für die neue vertragliche Regelung ist das sanierungsbedürftige Wasserwerk Riveris. Diese Aufbereitungsanlage hätte in den kommenden Jahren umfassend erneuert werden müssen. Statt diese Investition zu stemmen, bezieht die Verbandsgemeinde Ruwer nun das fertig aufbereitete Trinkwasser von der SWT Wasser GmbH. „Die Vereinbarung gibt uns langfristige Sicherheit und ermöglicht uns, die Trinkwasserversorgung nachhaltig und verlässlich zu gestalten“, erklärt VG-Bürgermeister Thomas Hoffmann. „Statt selbst in eine neue Aufbereitungstechnik zu investieren, nutzen wir die vorhandenen Kapazitäten und die Fachkompetenz unseres Partners SWT. Wichtig ist dabei: Die Gebührenhoheit bleibt vollständig bei der Verbandsgemeinde.“

Voraussetzung für die Lieferung ist der Bau einer neuen Trinkwassertransportleitung zwischen dem SWT-Hochbehälter Tarforst und dem Hochbehälter Mertesdorf des Zweckverbandes. Diese Leitung wird vom Zweckverband Wasserwerk Ruwer errichtet. Sie ermöglicht es, Trinkwasser aus dem Wasserwerk Irsch direkt in die Verbandsgemeinde Ruwer zu liefern. Gleichzeitig bildet sie die Grundlage für eine mögliche Anbindung an das überregionale Verbundsystem.

Die Lieferpflicht beginnt mit der Fertigstellung der neuen Transportleitung – geplant Ende 2027. Der Vertrag ist auf 50 Jahre angelegt. „Mit diesem Vertrag schaffen wir eine solide Grundlage und Planungssicherheit für beide Seiten“, sagt SWT-Vorstand Arndt Müller. „Wir nutzen freie Kapazitäten unserer modernen Infrastruktur im Wasserwerk Irsch, um die Verbandsgemeinde Ruwer mitzuversorgen. Parallel investieren wir in Speicher, Übergabepunkte und digitale Steuerung. So machen wir die Region insgesamt resilienter gegen Trockenperioden und die Folgen des Klimawandels.“ Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Wasserversorgen ist bewährt: Beide nutzen bereits das Rohwasser der Riveristalsperre und arbeiten in der Bewirtschaftung eng zusammen. Die Stadtwerke versorgen seit vielen Jahren auch die Ortsgemeinden Gutweiler, Korlingen und Sommerau mit Trinkwasser.

Die Wasserversorgung in der Region ist gut aufgestellt: Mit einem Fassungsvolumen von rund 4,5 Millionen Kubikmeter und einem jährlichen Zufluss von 11 Millionen Kubikmeter Rohwasser ist die Riveristalsperre ein zuverlässiger Wasserlieferant. In den Wasserwerken der Stadtwerke Trier können täglich bis zu 60.000 Kubikmeter Trinkwasser aufbereitet werden. Aktuell liegt die durchschnittliche tägliche Abgabe bei rund 18.000 Kubikmetern. Die vereinbarte Menge für Ruwer entspricht damit nur einem kleinen Teil der insgesamt verfügbaren Kapazität.

Pressemitteilung: Stadtwerke Trier

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