Zwei Feuerwehrmänner auf brennendem Dach
Logistik und Versorgungskomponente

Der Bereich Einsatzlogistik bekommt eine immer größere Wichtigkeit gerade auch in Bezug auf die durch den Klimawandel immer häufiger auftreten Flächenlagen. Kontinuierlich ist dieser Bereich in den letzten Jahren ausgebaut worden. So wurde das Feuerwehrhaus Gusterath zum Logistikstandort erweitert, dort wird in einem Palettenregal auf mehreren Ebenen verschiedenste Ausrüstung vorgehalten, die im Einsatzfall mit einem Hubwagen direkt auf das MZF 2 geladen werden kann. So werden z.B. gefüllte Sandsäcke, Zubehör zum Einrichten eines Sandsackfüllplatzes, Rüstholz, Kraftstoffkanister, Getränke etc. vorgehalten. Zusätzlich lagert dort ein Teil der Landkreisreserve an leeren Sandsäcken, die bei Bedarf ins gesamte Kreisgebiet transportiert werden.

Bei der jüngsten Beschaffung handelte es sich um zwei Rollcontainer mit Pumpen und Zubehör zur Hilfeleistung nach Starkregenereignissen, diese werden bei Bedarf in betroffene Ortschaften transportiert und ermöglichen den örtlichen Feuerwehreinheiten angemessene Hilfe zu leisten.
 
Als zweite Aufgabe im Bereich Logistik und Versorgung ist die Feuerwehr Pluwig-Gusterath seit rund einem Jahre für die Verpflegung der Feuerwehrkräfte der VG im Einsatzfall zuständig. Bei größeren Ereignissen in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass sich hier eine Lücke zwischen der eigenständigen Versorgung der Feuerweheinheiten und der späteren Versorgung durch die SEGn Verpflegung aufgetan hat.

An diesem Punkt setzt genau die Konzeption der Versorgungseinheit der VG Ruwer an. Sie soll diese Lücke schließen und ist in der Lage binnen einer Stunde Heiß- und Kaltgetränke für ca. 100 Personen bzw. eine einfache Verpflegung (Suppe bzw. kalte Speisen) für ca. 50 Personen zu liefern. Zu diesem Zweck wird im Gerätehaus eine umfangreiche Ausstattung an Ausrüstung zur Zubereitung bzw. Transport der Lebensmittel vorgehalten. Auch werden entsprechende Reserven an Lebensmittel vorgehalten. Die Versorgungseinheit steht nicht in Konkurrenz zu den etablierten Verpflegungseinheiten im Katastrophenschutz. Auf diese KatS-Einheiten muss auch in Zukunft bei größeren und vor allem länger andauernden Einsätzen zurückgegriffen werden.
 

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